SO WENIG ZUCKER WIE MÖGLICH. UND WARUM NICHT NULL.

SO WENIG ZUCKER WIE MÖGLICH. UND WARUM NICHT NULL.

Zucker ist im Sport kein Feind, sondern Werkzeug. Die Frage ist nur, wie viel, wofür — und was passiert, wenn man ihn ganz weglässt.

Der Einwand zuerst

"Ist das nicht auch nur Zuckerzeug?"

Zahlen vor Meinungen. In einer Portion Nutrons stecken [# g Zucker pro Portion einsetzen]. Zum Vergleich: Eine 250-ml-Dose eines klassischen Energy Drinks liegt bei rund 27 g. [# Vergleichswert vor Veröffentlichung gegenprüfen]

Damit ist die Frage aber noch nicht beantwortet, denn interessanter ist, warum überhaupt welcher drin ist.

Warum überhaupt Zucker drin ist

Die ehrliche Antwort: nicht in erster Linie wegen der Süße.

Ein Coating ist ein technisches Produkt. Zucker ist darin gleichzeitig Haftvermittler, Texturgeber, Bräunungsbeschleuniger und Geschmacksträger — und er fängt die Bitterkeit des Koffeins ab. Ohne ihn hätte man kein knuspriges Coating, sondern Pulver auf einer Nuss. [# Technische Details mit Philip und Döhler abgleichen]

Der zweite Grund ist physiologisch: Schnell verfügbare Glukose ist im Sport genau das, wofür sie gemacht ist — sie füllt Glykogenspeicher und hält die Leistung oben. Wir bauen trotzdem kein Wettkampfgel. Bei uns ist Zucker Mittel zum Zweck, nicht der Zweck.

Was wir geprüft und wieder verworfen haben

Süßstoffe wie Stevia. [# Stand mit Philip abgleichen] Das Thema ist der Nachgeschmack: Was in einem Getränk untergeht, fällt in einem Coating auf.

Galaktose. Ein Einfachzucker, der teilweise insulinunabhängig verstoffwechselt wird und den glykämischen Index senkt — auf dem Papier sehr spannend. Gegen den Einsatz sprechen derzeit Preis, Verfügbarkeit und schlicht: wenig Praxiserfahrung im Coating. Für eine Special Edition bleibt es auf der Liste.

Inulin. Ein Ballaststoff statt eines Zuckers, in der Entwicklung bereits weitergegeben. Offene Frage ist die Verträglichkeit in der Menge, die einen Unterschied machen würde.

Keine dieser Entscheidungen ist für immer. Wenn wir eine bessere Lösung finden, ändern wir die Rezeptur — und schreiben es hier hin.

Warum nicht einfach "zuckerfrei"

Weil "null Zucker" in der Praxis fast immer "dafür Süßstoffe" heißt. Das wäre kein besseres Produkt, nur ein besseres Etikett.

Wir haben uns für die unbequemere Variante entschieden: so wenig, wie technisch sinnvoll ist, und offen ausgewiesen. Das lässt sich schlechter auf eine Packungsvorderseite drucken, ist aber leichter zu verteidigen.

Woran du uns messen kannst

An der Angabe pro Portion, nicht pro 100 g. Eine Portion Nutrons wiegt [# Portionsgröße in g einsetzen].

Warum das wichtig ist: Pro-100-g-Angaben sehen bei einem Snack, von dem man dreißig Gramm isst, deutlich freundlicher aus, als sie sind — und bei einem, von dem man hundert isst, deutlich unfreundlicher. Wir geben beides an. Aber die Zahl, die dich betrifft, ist die pro Portion.

„Zucker ist Werkzeug. Ein Werkzeug, das man nicht braucht, lässt man im Kasten." — Cashew Commander

→ Die vollständige Zutatenliste im Klartext steht auf der Seite "Alles, was drin ist".